Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg
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Bilder des Fremden in der Frühen Neuzeit. Repräsentationen, Kontexte, Theorieansätze
(Images of Strangers in Early Modern Period; Representations, contexts, approaches)



  • Dozent: Dr. des. Peter Bell
  • Kunsthistorisches Pro- und Mittelseminar (2 SWS)
  • Mi 14-16, IEK, nÜr
  • Die Teilnehmerzahl ist begrenzt, daher bitten wir um Voranmeldung bei Peter Bell
  • Die Vorbesprechung findet am 17.10.2012 statt

Inhalt

    Die Bilder des byzantinischen Kaisers (Pisanello), osmanischer Krieger (Bellini), dem jüdischen Pfandleiher (Uccello), der handlesenden ‚Zigeunerin‘ (Caravaggio) und des schwarzen Pagen (Rubens) verbindet alle eine Mischung aus Faszination und negativen Vorurteilen. Der Einsatz von fremden Figuren in der Kunst ist ein komplexer Repräsentationsvorgang, der von politischen und sozialen Situationen wie von künstlerischen Erwägungen bestimmt wird. Anhand verschiedener Theoriemodelle sollen prominente Kunstwerke zwischen 1400 und 1700, vornehmlich aus Italien und den Niederlanden auf ihre fremden Figuren hin untersucht werden.

Zielgruppe

Studierende der Kunstgeschichte im fortgeschr. Bachelorstudium.

Literatur

  • Bell, Peter / Suckow, Dirk / Wolf, Gerhard (Hg.): Fremde in der Stadt. Ordnungen, Repräsentationen und soziale Praktiken (13.-15. Jahrhundert). Frankfurt / Main [u.a.] 2010
  • Bindman, David et al.: The Image of the Black in Western Art, Volume III: From the “Age of Discovery” to the Age of Abolition, Part 1: Artists of the Renaissance and Baroque. Cambridge, Mass. 2010
  • Katz, Dana E.: The Jew in the Art of the Italian Renaissance. Philadelphia 2008

  • Liste wird ergänzt

Sonstiges


Last update: 02.08.2012, 14:17
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