Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg
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Sehen und Erfassen in Kunsttheorie und Computervision
(Seeing and Capturing in Art Theory and Computer Vision)



  • Dozenten: Prof. B. Ommer; Dr. des. Peter Bell
  • Proseminar (2 SWS)
  • Mi 11-13, HCI (Speyerer Straße 6), Raum G2.09
  • Die Teilnehmerzahl ist begrenzt, daher bitten wir um Voranmeldung bei Peter Bell
  • Die Vorbesprechung findet am 18.04.2012 statt

Inhalt

    Das interdisziplinäre Proseminar von Informatik und Kunstgeschichte widmet sich zwei systematischen Auseinandersetzungen mit dem menschlichen Sehen. In der Kunst wird über die Wahrnehmung reflektiert und Möglichkeiten zur Rekonstruktion von Wirklichkeit im Bild gefunden (das topische Ziel war über die Jahrhunderte hinweg die Augentäuschung).
    Dadurch ist die Kunsttheorie mit ähnlichen Problemen konfrontiert, wie die gegenwärtige Forschung zur Computer Vision und andere Bereiche digitaler Bildverarbeitung, in denen Sehleistungen automatisiert werden sollen. Ausgehend von frühen Kunsttraktaten der Antike, der Renaissance und künstlerischer Praxis bis zu Pointilismus und Fotorealismus soll in die Diskurse, Herausforderungen, Techniken und Kniffe ums Sehen und Erfassen eingeführt werden und diese mit Ansätzen und Anwendungen der Informatik in Verbindung gebracht werden.

Zielgruppe

Studierende der Kunstgeschichte, Informatik, Mathematik und Physik im Bachelorstudium.

Literatur

  • Arnheim, Rudolf: Kunst und Sehen. Eine Psychologie des schöpferischen Auges. Berlin, New York 2000.
  • Longhi, Roberto: Kurze, aber wahre Geschichte der italienischen Malerei, Köln 1996. S. 49–52
  • Palmer, Stephen E.: Vision science. Photons to Phenomenology. Cambridge Mass./London 1999.

  • Liste wird ergänzt

Sonstiges

  • Studierende, die einen Schein für das Seminar erwerben möchten, dürfen einmal unentschuldigt Fehlen.
    Jedes weitere Fehlen ist bei Prof. Ommer zu erklären.


Last update: 29.03.2012, 18:22
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