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Thermischer Kontrast und thermisches Differential

Die gesamte spezifische Ausstrahlung eines schwarzen Strahlers entspricht der Fläche unter der Planck-Kurve. Sie ist nach dem Stefan-Boltzmann Gesetz (2.10) proportional zur vierten Potenz der Temperatur. Ein Detektor, der nur innerhalb eines bestimmten Spektralbereiches tex2html_wrap_inline12178 empfindlich istgif, empfängt jedoch nur die spezifische Ausstrahlung
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Die Plancksche Strahlungskurve eines Körpers höherer Temperatur liegt vollständig, d. h. für alle Wellenlängen, oberhalb der Kurve eines Körpers niedrigerer Temperatur. Das Integral (2.23) liefert somit unabhängig von der Wahl von tex2html_wrap_inline12182, bzw. tex2html_wrap_inline12184 immer eine eindeutige Abhängigkeit der spezifischen Ausstrahlung von der Temperatur des schwarzen Strahlers. Diese Tatsache ermöglicht es, die Temperatur des Körpers anhand des empfangenen Strahlungsflusses innerhalb jedes beliebigen Wellenlängenintervalls abzuschätzen.

Ein Detektor, der im Wellenlängenbereich von 8-12tex2html_wrap_inline11906m empfindlich ist, wird bei der gleichen Temperatur einen anderen Me\3wert für den Strahlungsflu\3 liefern, als ein Detektor bei 3-5tex2html_wrap_inline11906m. Während der Zusammenhang zwischen Temperatur und gemessener Leistung bei beiden Detektoren eindeutig ist, hängt der Betrag der Änderung des Me\3wertes mit steigender bzw. fallender Temperatur stark von der Form der Planckkurve innerhalb des sensitiven Wellenlängenbereiches ab.





Horst Haussecker
Tue Jan 14 19:32:36 MET 1997