Ein weiterer Störfaktor, der aus Abbildung 3.4 nicht direkt ersichtlich ist, stellt die endliche Ausdehnung der optischen Komponenten dar. Sowohl die Spiegel, als auch der Strahlteiler sind so dimensioniert, da\3 innerhalb des Öffnungswinkels der Optik die Ränder der Bauteile nicht sichtbar sind. Strahlung, die von der Linse gesammelt wird, wird daher nicht abgeschirmt. Da sich die Spiegel und der Strahlteiler sehr nahe am Objektiv befinden, werden sie selbst sehr unscharf auf die Bildebene abgebildet. Dies ist in Abbildung 3.6 dargestellt.
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Abbildung: Entstehung einer Inhomogenität im Kamerabild
durch eine zu kleine freie Apertur.
Man kann sich einen Spiegel als zusätzliche Blende in der Nähe des Objektives vorstellen. Er stellt eine freie Apertur dar, die den Strahlengang nicht beschränkt. Die Ränder des Spiegels (und alle Strahlung, die an ihm vorbei auf die Linse fällt) würden bei scharfer Abbildung au\3erhalb des CCD-Chips (A) auf die Bildebene abgebildet werden (gestrichelte Kante). Bei unscharfer Abbildung wird die Kante stark verschmiert. Damit tragen auch Punkte, die bei scharfer Abbildung au\3erhalb des Detektors abgebildet würden, zum Bild bei. Die entstehende Inhomogenität der Bestrahlungsstärke E ist als Kurve über der Bildkoordinate x aufgetragen. Dies ist ein Beispiel dafür, wie sich Infrarotstrahlung von sichtbarem Licht unterscheidet. Normale optische Instrumente werden innen geschwärzt und abgedunkelt, so da\3 keine Störstrahlung das Bild verfälschen kann. Da im Infraroten alle Objekte `leuchten', kann nicht verhindert werden, da\3 Teile des Gehäuses selbst abgebildet werden.