Die Summe der Störeinflüsse innerhalb der CFT-Maschine
liefert einen inhomogenen Strahlungsflu\3, der sich zum
einfallenden Strahlungsflu\3 hinzuaddiert. Die Strahlung
des zu messenden Objektes wird zwischen 3 und 5
m nicht in
der spektralen Zusammensetzung verändert. Die einzelnen
optischen Bauteile filtern einen
wellenlängenunabhängigen
Bruchteil heraus. Beide Fehler lassen sich korrigieren, indem
man eine Temperaturkalibrierung des gesamten Aufbaus
durchführt. Oberflächen mit homogener Temperaturverteilung
und verschiedenen Temperaturen werden vor die
Eintrittsöffnung geschoben. Der empfangene Strahlungsflu\3
jedes Sensorelementes wird der bekannten Temperatur des
Kalibrierkörpers
zugeordnet und die Temperaturabhängigkeit durch eine Eichkurve
modelliert. Der genaue Ablauf der Temperaturkalibrierung
wird in Abschnitt 3.3 genau beschrieben.
Eine nicht zu korrigierende Fehlerquelle stellt die Streustrahlung des Himmels dar. Bei homogener Bewölkung ist dies ein homogener Offset im Kamerabild. Eine absolute Temperaturmessung der Wasseroberfläche wird dadurch verhindert. Bei inhomogener Bewölkung wird die reflektierte Himmelsstrahlung als Reflexe sichtbar, die mit der Phasengeschwindigkeit der Wellen durch das Bild wandern.