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Wasseroberfläche

Für die Wasseroberfläche setzt sich der Flu\3, der die Kamera erreicht, aus Strahlung verschiedener Tiefenschichten zusammen (Kapitel 2.4.3). Die Strahlstärke, die die Wasseroberfläche verlä\3t, ist nach (2.40)
 equation1420

Für einen festen Winkel tex2html_wrap_inline11962, unter dem die Kamera auf die Wasseroberfläche schaut, ist die Strahlstärke I proportional zur Strahlungsdichte L. Damit ergibt sich für den Flu\3, der den Kamerasensor erreicht:
equation1429
Analog zur Herleitung von (3.19) bis (3.21) ergibt sich insgesamt für die Wasseroberfläche ein Kamerasignal S der Form
 equation1438
Diese Form gilt streng nur für senkrechten Blickwinkel der Kamera. Für schräge Blickwinkel mu\3 das Integral über die Tiefe z durch ein Pfadintegral entlang des optischen Pfades durch das Wasser ersetzt werden.

Bei bekannter Temperaturverteilung innerhalb der oberen 100 bis 200tex2html_wrap_inline11906m der Wasseroberfläche kann aus (3.24) ein theoretisches Kamerabild berechnet werden. Dies wurde für die Ergebnisse der numerischen Simulation (Kapitel 5) durchgeführt. Umgekehrt liefert ein Kamerabild jedoch keine Aussage über die tatsächliche Temperaturverteilung unterhalb der Wasseroberfläche.



Horst Haussecker
Tue Jan 14 19:32:36 MET 1997