Die Oberflächenflüsse über die Wasseroberfläche stellen mit Gleichung (5.3) die Randbedingung an die obere Grenze des Simulationsvolumens dar. Sie bewirken, da\3 die erste Ableitung des vertikalen Temperaturprofiles an der Wasseroberfläche einen konstanten Wert annimmt, der nach dem 1. Fick'schen Gesetz gegeben ist.
Als untere Randbedingung wird angenommen, da\3 das Wasservolumen unterhalb des
Simulationsvolumens bereits vollständig durchmischt ist.
Wärme, die den unteren Rand erreicht, verschwindet sofort. Dies
kann in der Simulation dadurch realisiert werden, da\3 der untere Rand immer
auf die Temperatur
des durchmischten Wasserkörpers
gesetzt wird.
Für die seitlichen Ränder werden periodische Randbedingungen angesetzt. Wärme, die aus einer Seite des Simulationsvolumens hinauswandert, erscheint auf der anderen Seite wieder. Numerische Operationen, die an den Seitenrändern durchgeführt werden, müssen damit auch die Temperaturen der gegenüberliegenden Seitenfläche berücksichtigen.