Als Anfangsverteilung wird das gesamte Simulationsvolumen auf
eine homogene Temperatur von
C gesetzt. Dies
entspricht einer typischen Temperatur der Ozeanoberfläche
während der Messungen im April/Mai 1995 an der kalifornischen
Küste. Durch die Oberflächenflüsse und die Volumenemission
wird sich im Laufe der Simulation eine Abkühlung der
Wasseroberfläche ergeben. Durch die Erneuerung der Grenzschicht
mit warmem Tiefenwasser, bei der Simulation des Surface Renewal
Modells, stellt sich nach einiger Zeit ein stationäres
Temperaturprofil ein. Diese Temperaturverteilung wird in einem
zweiten Durchlauf als Anfangsverteilung der Simulation des
Lasers verwendet.
Bei reiner Diffusion, ohne Surface Renewal, kühlt sich die Wasseroberfläche immer weiter ab. Dies entspricht nicht der realen physikalischen Situation an der Ozeanoberfläche. In den Bildern der Infrarotkamera lä\3t sich erkennen, da\3 die Wasseroberfläche von einem Muster unterschiedlicher Temperaturen überzogen ist. Dies zeigt, da\3 es einen Erneuerungseffekt geben mu\3, der warmes Tiefenwasser an die Oberfläche bringt, welches dann abkühlt, bis es erneut durch Tiefenwasser ersetzt wird.