Der turbulente Konvektionsterm ergibt sich nach
(5.2) zu
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Mit der diskreten, zeitlichen Ableitung (5.8)
ergibt sich daraus für den Gitterpunkt (i,j,k):
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und damit die gesuchte Temperatur zum Zeitpunkt
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Der Anteil des turbulenten Transportes nach dem Surface Renewal Modell hängt damit, wie bereits erwähnt, nur von der Temperatur am betrachteten Punkt selbst ab. Er stellt daher keinen echten Transportterm, sondern einen Quell- bzw. Senkenterm (abhängig von der Temperatur des Tiefenwassers) der Transportgleichung dar. Dies zeigt bereits vor der Durchführung der Simulation, da\3 sich Wärmesenken durch Volumenemission und Oberflächenflüsse im Mittel genauso auswirken, wie ein erhöhter turbulenter Transport. Es ist daher wichtig, die natürlichen Flüsse unabhängig von der Messung der Laser-Abklingkurven zu bestimmen, um eine Aussage über den turbulenten Transport und damit über die Transfergeschwindigkeit von Wärme in Wasser machen zu können.
Bei der direkten Implementierung des Surface Renewal Modells nach (5.50) erhöht sich der Rechenaufwand gegenüber einer Simulation reiner Diffusion (5.36) nur geringfügig. Pro Gitterpunkt ist nur eine zusätzliche Multiplikation und eine Addition nötig.
Eine weitere Einsparung an Rechenzeit ergibt sich, wenn
(5.50) direkt mit der vertikalen Diffusion
nach (5.35)
kombiniert wird:

Damit ergibt sich die Temperatur nach einem Zeitschritt
durch Diffusion und Turbulenz insgesamt zu
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d. h. einer Faltung der Temperaturverteilung vor dem
Zeitschritt und einer zusätzlichen Addition. Als Bedingung gilt
hierbei wiederum, da\3 nicht mehr Wärme die Box verlassen darf,
als vor dem Zeitschritt in ihr enthalten war, d. h.
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Daraus folgt für die Lebensdauer
:
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Für den bereits festgelegten Zeitschritt der Diffusion von
s ergibt sich daraus eine minimale
Lebensdauer von
s, die weit unter den zu erwartenden
Werten von 0.1s bis 10s liegt.